Alarmanlagen
dienen z.B. zur Sicherung von Schaufenstern und Türen. Eine der einfachsten
Möglichkeiten besteht in der Nutzung eines Transistors als Schalter.
Solche Alarmanlagen sind beispielsweise bei Schaufenstern erkennbar an dem
Aluminiumstreifen, der von innen auf die Schaufensterscheibe aufgeklebt
ist (Bild 1).
Bild 2 zeigt den Schaltplan für eine solche
Alarmanlage. Einen Teil des Basisstromkreises bildet der rot eingezeichnete
Sicherungsdraht. Er wird als dünner Draht oder als schmaler Aluminiumstreifen
von innen um die Scheibe geklebt.
Im Kollektorstromkreis befindet sich eine Alarmlampe, eine Alarmklingel
oder beides.
Ist der Sicherungsdraht (rote Leitung in Bild 2) unbeschädigt, so fließt
über diese Leitung ein Strom. Die anliegende Basis-Emitter-Spannung

ist kleiner. Es fließt kein Basisstrom und damit auch kein Kollektorstrom
durch die Alarmlampe und Alarmklingel.
Wird der Sicherungsdraht durchtrennt, so kann durch ihn kein Strom mehr
fließen. Die Basis-Emitter-Spannung wird so groß, dass ein Basisstrom
und damit ein Kollektorstrom fließt. Dieser durch die Alarmlampe und
die Alarmklingel fließende Kollektorstrom führt zu einem Aufleuchten
der Alarmlampe bzw. zum Auslösen der Alarmklingel.
Insgesamt wirkt der Transistor dabei wie ein Schalter. Der Schalter ist
ausgeschaltet, solange der Sicherungsdraht unbeschädigt ist. Er wird
eingeschaltet, wenn der Sicherungsdraht durchtrennt wird.
Geeignet ist eine solche Art von Alarmanlage vor allem für Glastüren
und Fenster. Ihr Vorteil besteht im relativ einfachen Aufbau. Ihr Nachteil
ist u.a., dass man den Sicherungsdraht meist gut sehen und damit die Sicherung
umgehen kann. Deshalb gibt es an vielen Stellen weitere Alarmanlagen wie
Bewegungsmelder oder
Überwachungskameras.