Atome
(Bild 1) sind Teilchen, aus denen alle Stoffe aufgebaut sind. Sie bestehen
aus
Atomkern und einer
Atomhülle.
Der Atomkern nimmt im Vergleich zur Atomhülle einen äußerst
kleinen Raum ein. Während der Kerndurchmesser etwa

beträgt,
hat das gesamte Atom einen Durchmesser von etwa

.
Die Masse des Atoms ist weitgehend im Kern konzentriert.
Die chemischen Eigenschaften eines Stoffes sind
vor allem von den Zuständen und Vorgängen in der Atomhülle
abhängig. Bei chemischen Reaktionen gibt es zwar Veränderungen
in der Atomhülle, aber nicht im Atomkern. Durch
Kernspaltung
oder
Kernfusion können die Atomkerne
verändert werden. Dadurch entstehen Atomkerne von neuen Elementen mit
neuen Eigenschaften.
In der Atomhülle befinden sich elektrisch
negativ geladene
Elektronen. Durch
Abgabe oder Aufnahme von Elektronen werden aus elektrisch neutralen Atomen
dann elektrisch geladene Ionen. Im Atomkern befinden sich elektrisch positiv
geladene
Protonen und elektrisch
nicht geladene (neutrale)
Neutronen.
Bei einem elektrisch neutralen Atom (Bild 3) ist die Anzahl der Elektronen
gleich der Anzahl der Protonen. Diese Anzahl ist gleich der Ordnungszahl
im Periodensystem.
In (Bild 4) ist noch einmal ein Größenvergleich
dargestellt. Während Körper und Makroteilchen mit bloßem
Auge sichtbar sind, können wir einzelne Atome oder gar Atomkerne nicht
sehen. Mithilfe spezieller Elektronenmikroskope kann man sie aber sichtbar
machen.