
Als Dauermagnete oder auch Permanentmagnete bezeichnet man alle Körper, die ein intensives Magnetfeld erzeugen, ohne dass Strom durch sie hindurchfließt. Kleinere Dauermagneten nutzt man zum Aufsammeln von metallischen Kleinstteilen oder zum Befestigen von leichten Gegenständen an Magnettafeln. So sind z. B. die Spitzen von einigen Schraubendrehern magnetisiert, wodurch die Metallschraube am Drehschlitz gehalten wird. Dauermagneten kommen auch dort zum Einsatz, wo man mittels elektromagnetischer Induktion einen Strom in kleinen Generatoren erzeugen möchte. Ein Beispiel hierfür ist der Fahrraddynamo.
Herstellung und Werkstoffe
von Dauermagneten
Durch Magnetisierung kann man die innere
Struktur einer Reihe von Stoffen so verändern, dass sie dauerhaft
selbst ein merkliches Magnetfeld in ihrer Umgebung erzeugen. Dazu eignen
sich zum Beispiel Legierungen aus Eisen
und Nickel, aber auch
verschiedene keramische Werkstoffe. Vor der Magnetisierung gibt man dem
Werkstoff die gewünschte Form. Häufig benutzte Dauermagneten
sind Hufeisenmagnete und Stabmagnete,
die jeweils charakteristische Feldformen besitzen.