
Aufbau und Wirkungsweise
Bild 2 zeigt die wichtigstenTeile eines Diaprojektors. Er besteht aus
einer Lichtquelle (meist eine
Halogenlampe, auch Lichtwurflampe genannt), einem Hohlspiegel,
einem Kondensor, einem Objektiv
und einer Halterung für die Dias. Moderne Diaprojektoren arbeiten
mit Diamagazinen. Die Dias können mit einer Fernbedienung gewechselt
werden.
Die Anordnung aus Lichtquelle, Hohlspiegel und Kondensor dient der optimalen
Ausleuchtung des Dias. Durch den Hohlspiegel wird auch das Licht
für die Projektion mit genutzt, das von der Lichtquelle nach hinten
abgestrahlt wird. Der Kondensor ist eine Linsenkombination, die wie eine
Sammellinse wirkt. Er ist so angeordnet, dass das Dia näherungsweise
von parallelem Licht durchstrahlt wird.
Mithilfe des Objektivs wird das Dia auf einem Projektionsschirm
scharf abgebildet. Damit wir es vergrößert sehen, ist die Anordnung
so gewählt, dass sich das Dia zwischen der einfachen und der doppelten
Brennweite des Objektivs befindet. Damit entsteht auf dem Schirm ein vergrößertes,
umgekehrtes, seitenvertauschtes und reelles (wirkliches) Bild des
Dias. Damit wir es aufrecht und seitenrichtig sehen, muss es seitenvertauscht
und umgekehrt in das Magazin gesteckt werden.
Auf dem Projektionsschirm soll ein scharfes Bild zu sehen sein. Damit
stets ein scharfes Bild entsteht, kann die Entfernung Dia-Objektiv verändert
werden. Moderne Diaprojektoren verfügen über eine automatische
Scharfeinstellung.