Physik
Dosimeterplakette
Geöffnete Dosimeterplakette

Dosimeterplaketten dienen dem Nachweis radioaktiver Strahlung (Betastrahlung, Gammastrahlung) und Röntgenstrahlung. Alphastrahlung wird wegen ihrer geringen Reichweite in Luft nicht erfasst. Genutzt wird dabei, dass diese Strahlungen Filme schwärzen. Solche Dosimeterplaketten müssen von Personen getragen werden, die beruflich Strahlung ausgesetzt sein können. Das sind in Deutschland ca. 350 000 Personen.

Aufbau und Wirkungsweise
Den Aufbau einer Dosimeterplakette, auch Filmdosimeter oder Dosimeter genannt, zeigt Bild 1. In einer Kunststoffkassette befindet sich ein lichtdicht eingepackter Film. Er wird als Dosismessfilm oder Messfilm bezeichnet, weil seine Schwärzung ein Maß für die aufgetroffene Strahlung ist. Im Kassettenboden gibt es mehrere Fenster mit Filtern aus Kupfer und Blei mit genormten Schichtdicken:

Kupfer:



Blei:
0,05 mm
0,3 mm
1,2 mm

0,8 mm

Darüber hinaus gibt es ein Fenster ohne jegliches Filter.
Trifft radioaktive Strahlung oder Röntgenstrahlung auf die Dosimeterplakette, so wird der Messfilm geschwärzt. Durch die verschiedenen Filter gelangt unterschiedlich viel Strahlung zum Film und bewirkt eine unterschiedliche Schwärzung der betreffenden Stellen. Damit kann man eine Auswertung der Schwärzung des Films dahingehend vornehmen,

Die Auswertung des Messfilms erfolgt in der Regel monatlich.

Vorteile und Nachteile von Dosimeterplaketten
Die Vorteile von Dosimeterplaketten bestehen darin, dass

Die Nachteile von Dosimeterplaketten sind, dass

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