

Die elektrische
Feldstärke ist ein Maß für die Intensität des elektrischen
Feldes. Sie ist der Quotient aus der Kraft,
die das Feld auf einen positiv geladenen Probekörper ausübt, und
dessen Ladung.
Die elektrische Feldstärke ist eine vektorielle Größe. Charakterisiert
man ein elektrisches Feld durch die Angabe
seiner Feldstärke, ist daher neben dem Betrag auch stets die Wirkungsrichtung
von Belang. Die Feldstärken mehrerer elektrischer Felder überlagern
sich durch vektorielle Addition zu einer resultierenden Feldstärke.
Formelzeichen: 
Einheiten: 1 Volt/Meter (1
),
1 Newton/Coulomb 
Jeder geladene Körper ist von einem elektrischen Feld umgeben. Bringt
man einen weiteren geladenen Körper, einen sogenannten Probekörper,
in dieses Feld, dann übt es eine Kraft auf ihn aus. Der Betrag dieser
Kraft ist vom Abstand zur Feldquelle und von der Ladung Q
des Probekörpers abhängig. Das elektrische Feld kann also unterschiedliche
Stärken aufweisen.
Für die elektrische Feldstärke gilt:
Die elektrische Feldstärke ist der Quotient aus der Kraft, die das Feld auf einen positiv geladenen Probekörper ausübt, und dessen Ladung.
Entsprechend ihrer Definitionsgleichung könnte man die elektrischen
Feldstärke auch in der Einheit Newton pro Coulomb (
)
angeben. Allerdings ist diese Angabe nicht sehr gebräuchlich. Die
Umwandlung in die Einheit V/m geht in folgender Umrechnungskette vonstatten:
1
(Erweitern
mit m) = 
Elektrische Feldstärken in Natur und Technik
| unter einer Überlandleitung | 1.000 ![]() |
| unmittelbar vor einem Blitzeinschlag | 1.000.000 ![]() |
| elektrischer Durchschlag
durch 0,1 mm dickes Glas erfolgt ab |
300.000.000 ![]() |