
Körper, die
den elektrischen Strom gut leiten, nennt man elektrische
Leiter (Bild 1).
Im Unterschied dazu bezeichnet man Körper, die den elektrischen Strom
schlecht oder gar nicht leiten, als elektrische
Nichtleiter oder Isolatoren.
Zwischen diese beiden Gruppen kann man die Halbleiter
einordnen, die besonders bei elektronischen Bauelementen eine große
Rolle spielen.
Die Leitung des elektrischen Stromes durch einen elektrischen Leiter ist abhängig von
Leiter haben einen kleinen elektrischen Widerstand, der nach dem Widerstandsgesetz berechnet werden kann.
Gute elektrische Leiter sind fast alle Metalle,
insbesondere Silber, Kupfer, Gold, Blei und Aluminium. Wegen der Verfügbarkeit
und den guten Verarbeitungsmöglichkeiten nutzt man in der Technik
vor allem Aluminium und Kupfer für die Herstellung von Verbindungsleitern
und für Kabel (Bild 2).
Für gedruckte Schaltungen nutzt man vorwiegend Zinn. Bei integrierten
Schaltkreisen verwendet man auch Gold als Verbindungsleiter.
Beachte: Auch solche Körper wie Bleistiftminen, Kugelschreiberminen aus Metall, feuchtes Holz oder Leitungswasser können den elektrischen Strom leiten. Der Mensch selbst ist ebenfalls ein elektrischer Leiter.
Da elektrischer Strom für den Menschen gefährlich sein kann, werden in der Technik die Leiter so isoliert, dass eine unbeabsichtigte Berührung durch den Menschen vermieden wird. Bei Kabeln müssen darüber hinaus die Leiter auch gegeneinander isoliert sein, damit es keinen Kurzschluss gibt.