Ein
Elektrofilter
(Bild 1) ist das Herzstück einer
Entstaubungsanlage
in einem
Kohlekraftwerke. Mit ihrer
Hilfe wird Asche und Ruß, die bei der Verbrennung von Kohle in Kraftwerken
entstehen, aufgefangen und entsorgt.
Dabei wird genutzt, dass elektrisch geladene Teilchen in einem elektrischen
Feld abgelenkt werden.
Ein Elektrofilter besteht aus zwei Platten, die
positiv geladen sind (Bild 2). Zwischen diesen Platten befindet sich ein
Draht, der so stark negativ geladen ist, dass er Elektronen versprüht.
Diese Elektronen setzen sich auf den Staubteilchen fest. Dadurch werden
die Staubteilchen selbst negativ geladen. Die negativ geladenen Staubteilchen
werden von den positiv geladenen äußeren Platten angezogen, denn
zwischen den geladenen Platten existiert ein elektrisches Feld. In diesem
elektrischen Feld wirken Kräfte auf die negativ geladenen Staubteilchen.
Mit einem
Klopfwerk wird der angelagerte
Staub abgeschüttelt und in einer Auffangvorrichtung gesammelt.
In Kohlekraftwerken wird der Rauch durch solche Elektrofilter geleitet und
von Asche gereinigt. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Verringerung der
Luftverschmutzung.