
Die Solarkonstante
Die Energie, die die Sonne in den Weltraum abstrahlt, ist relativ konstant
und beträgt
.
Quelle dieser Energie ist die Verschmelzung von Wasserstoff zu Heliumkernen
im Inneren der Sonne, also eine Kernfusion.
In jeder Sekunde verschmelzen 567 Mio. t Wasserstoff zu 562,8 Mio. t Helium.
Dem Massedefekt von 4,2 Mio. t entspricht nach der von ALBERT EINSTEIN
(1879-1955) gefundenen Beziehung zwischen Masse und Energie die oben genannte
Energie:

Diese Energie wird in Form von Strahlung von der Sonne an den umgebenden Weltraum abgegeben. Zur Erde gelangt nur ein kleiner Teil dieser Energie. In Erdentfernung trifft in jeder Sekunde senkrecht auf einen Quadratmeter eine Energie von 1,36 kJ. Diese Größe wird als Solarkonstante bezeichnet. Es gilt für die Erde:

Beachte:
Die Gesamtenergie, die die Erde von der Sonne erhält, beträgt etwa
.
In Deutschland treffen pro Jahr auf eine nach Süden geneigte Fläche durchschnittlich 1 100 kWh je Quadratmeter, wobei es in Norddeutschland 10 % weniger und in Süddeutschland 10 % mehr sind (Bild 3).
Zusammensetzung der Sonnenstrahlung
Die Zusammensetzung
der Sonnenstrahlung ist in der folgenden Übersicht angegeben.
Es handelt sich vom physikalischen Charakter her um elektromagnetische
Wellen unterschiedlicher Wellenlänge.
| langwellige Strahlung infrarote Strahlung sichtbares Licht ultraviolette Strahlung kurzwellige Strahlung |
6 %
38 % 48 % 7 % 1 % |