Kraftstoffe
(z.B. Benzin, Dieselkraftstoff),
Brennstoffe (Braunkohle,
Steinkohle, Erdgas, Torf, Holz, Heizöl), fließendes und angestautes
Wasser, der elektrische Strom, Nahrungsmittel oder die
Sonne
besitzen Energie. Das gilt ebenfalls für Wind und Biomasse, für
Batterien und Monozellen. In den betreffenden Körpern ist Energie gespeichert,
die für unterschiedliche Zwecke genutzt werden kann. Allgemein gilt:
Energieträger
oder Energiequellen sind Körper,
die Energie besitzen oder gespeichert haben.
Einen Überblick darüber, wie viel Energie
in verschiedenen Energieträgern gespeichert ist und in welchen
Energieformen
sie vorliegt, gibt die Übersicht in Bild 2.
Nicht erneuerbare
und erneuerbare Energieträger
In Deutschland und vielen anderen Ländern werden gegenwärtig als
wichtigste Energieträger Erdöl, Erdgas, Braunkohle und Steinkohle
genutzt (Bild 3). Diese Energieträger sind auf der Erde vor Millionen
von Jahren unter ganz speziellen Bedingungen entstanden. Sie können
unter heutigen Bedingungen bzw. in überschaubarer Zeit auf der Erde
nicht neu entstehen. Man nennt deshalb solche Energieträger auch
nicht
erneuerbare Energieträger. Es ist heute schon absehbar, dass sie
der Menschheit nicht beliebig lange in ausreichender Menge zu Verfügung
stehen.
Daneben gibt es eine Reihe von Energieträgern, die nachwachsen(Holz,
Biomasse) oder die immer wieder von neuem nutzbar sind (Wind, Wasser, Sonnenstrahlung,
Gezeiten, Erdwärme). Man nennt sie deshalb
erneuerbare
Energieträger oder
regenerative Energieträger.
Auch die Bezeichnung
alternative Energieträger
oder
alternative Energien ist üblich.
Bild 4 gibt einen Überblick über die wichtigsten erneuerbaren
Energieträger bzw. Energiequellen und Möglichkeiten ihrer technischen
Nutzung. Insgesamt ist der Anteil der erneuerbaren Energieträger
an der genutzten Gesamtenergie noch relativ gering. Unbestritten ist aber
die Notwendigkeit, erneuerbare Energieträger verstärkt zu nutzen.