
Bei einem Gleichstrommotor wird elektrische Energie in mechanische Energie ungewandelt, mit der mechanische Arbeit verrichtet werden kann. Dabei wird eine Drehbewegung erzeugt, die man zum Antrieb von Geräten und Anlagen verwendet. Genutzt wird das Prinzip, dass auf einen stromdurchflossenen Leiter im Magnetfeld eine Kraft wirkt. Die wesentlichen Bauteile eines Gleichstrommotors sind der Feldmagnet (Stator), der drehbar gelagerte Anker (Rotor), der Kollektor und die Kohlebürsten (Bild 1).
Arbeitsweise eines Gleichstrommotors
Durch den Feldmagneten (Dauer- oder Elektromagnet) wird ein magnetisches
Feld aufgebaut. In diesem Feld ist ein Elektromagnet drehbar gelagert
- der Anker. Über Kohlebürsten als Schleifkontakte wird der
Anker an eine Stromquelle angeschlossen. Durch den Stromfluss im Anker
wird dieser magnetisch, wodurch Kräfte zwischen Feldmagneten und
Anker auftreten. Gleiche Magnetpole stoßen sich ab, ungleiche Magnetpole
ziehen sich an. Diese abstoßenden und anziehenden Kräfte zwischen
den Magnetpolen führen zu einer Drehbewegung
des Ankers.