
Berechnung der Gleitreibungskraft
Der Betrag der bei Gleitreibung auftretenden Gleitreibungskraft ist abhängig
Der Betrag der Gleitreibungskraft ist umso größer, je größer die Normalkraft ist und je rauer die Berührungsflächen sind. Die Gleitreibungskraft kann berechnet werden mit der Gleichung:

In der nachfolgenden Tabelle sind einige Werte von Gleitreibungszahlen angegeben.
| Stoff | Gleitreibungszahl |
| Holz auf Holz | 0,5 |
| Reifen auf Asphalt trocken | 0,5 |
| Reifen auf Asphalt nass | 0,3 |
| Reifen auf Beton trocken | 0,6 |
| Reifen auf Beton nass | 0,5 |
| Stahl auf Stahl trocken | 0,10 |
| Stahl auf Stahl geschmiert | 0,05 |
| Stahl auf Eis | 0,01 |
| Bremsbelag auf Stahl | 0,60 |
Erwünschte und unerwünschte
Gleitreibung
Gleitreibung ist teilweise erwünscht und teilweise unerwünscht.
Erwünschte Gleitreibung
tritt z. B. zwischen der Bremscheibe und den Bremsklötzen bei der
Bremse eines PKW oder zwischen dem Bremsgummi und der Felge bei einer
Felgenbremse am Fahrrad auf.
Unerwünschte Gleitreibung
findet man z. B., wenn man einen schweren Schrank im Zimmer verschieben
will oder wenn man mit den Skiern einen Abhang hinunterfährt.
Die Gleitreibungskraft kann vergrößert
werden durch
Die Gleitreibungskraft kann verkleinert werden durch
Schmiermittel (Öl, Fett, Wasser).