


Schattenverlauf bei punktförmigen
Lichtquellen
Einfach gestaltet sich die Konstruktion
des Schattenwurfes bei punktförmigen Lichtquellen oder Lichtquellen,
die wesentlich kleiner als der schattenerzeugende Körper sind. In
solchen Fällen genügt es, die Lichtquelle mit dem Rand oder
den Kanten des Körpers zu verbinden (Bild 2). Bis zur Körperoberfläche
in Lichtquellenrichtung ist das von den Randstrahlen begrenzte Gebiet
mit Licht erfüllt, auf der entgegengesetzten Körperseite beginnt
der Schattenverlauf.
Schattenverlauf bei ausgedehnten oder
mehreren Lichtquellen
Handelt es sich um mehrere punktförmige Lichtquellen, dann hat man
die bei einer einzelnen Lichtquelle erforderliche Randstrahlenkonstruktion
entsprechend oft zu wiederholen. Das Gebiet hinter dem beleuchteten Körper
gliedert sich dann in verschiedene Schattengebiete, in denen teilweise
oder gar kein Licht mehr einfällt. Als Kernschattengebiete
bezeichnet man die Regionen, in die überhaupt kein Licht gelangt.
Halbschattengebiete werden noch von
Lichtstrahlen einer oder mehrerer Lichtquellen erreicht, aber nicht mehr
von Lichtstrahlen aller Quellen. Daher sind die Halbschattengebiete mit
einem unterschiedlichen Helligkeitsgrad versehen. Die mitunter komplizierten
Schattenverhältnisse vereinfachen sich, wenn man nur zwei punktförmige
Lichtquellen betrachtet (Bild 3).