Lichtschranken
werden z.B. genutzt, um Rolltreppen in Betrieb zu setzen (Bild 1) oder das
Schließen von Fahrstuhltüren zu verhindern, wenn jemand in der
Tür steht. Auch Beleuchtungsanlagen (Straßenlampen, Hausbeleuchtung)
können damit ein- bzw. ausgeschaltet werden.
Um einen Stromkreis ein- bzw. auszuschalten, kann ein
Transistor
mit dem entsprechenden
Transistoreffekt
genutzt werden. Durch Ein- bzw. Ausschalten eines Basisstromes kann ein
Kollektorstromkreis z.B. mit einem Motor für Treppen oder Türen
ein- bzw. ausgeschaltet werden. Der Transistor wird dabei als Schalter genutzt.
Als lichtempfindliches Bauelement, mit dem man den Basisstromkreis steuert,
kann ein
Fotowiderstand verwendet
werden.
Je nach der Art der Schaltung unterscheidet man
zwischen
Dunkelschaltung
und
Hellschaltung.
Bild 2 zeigt den Schaltplan für eine Dunkelschaltung.
Wird der Fotowiderstand beleuchtet, so ist sein elektrischer Widerstand
gering und der gesamte Strom
fließt im äußeren
Stromkreis am Transistor (rote Linien) vorbei.
Wird der Fotowiderstand nicht beleuchtet, so vergrößert sich
sein elektrischer Widerstand. Damit liegt auch eine größere Spannung
zwischen Emitter und Basis. Es fließt ein Basisstrom. Damit wird der
Kollektorstromkreis eingeschaltet, in dem sich z.B. ein Antriebsmotor befinden
kann.
Eine derartige Schaltung nennt man Dunkelschaltung, weil durch die Abdunklung
des Fotowiderstandes ein Arbeitsstromkreis eingeschaltet wird. Mit einer
solchen Schaltung kann z.B. auch eine Beleuchtungsanlage bei Dämmerung
eingeschaltet werden. Eine solche Anordnung wird als
Dämmerungsschaltung
bezeichnet.
Mit Dämmerungsschaltern wird das automatische
Einschalten der Straßenbeleuchtung realisiert.
Bei der Hellschaltung soll der Arbeitsstromkreis (Kollektorstromkreis) eingeschaltet
werden, wenn der Fotowiderstand beleuchtet wird. Dazu muss die Schaltung
so abgewandelt werden, wie es Bild 3 zeigt.
Wird der Fotowiderstand nicht beleuchtet, so ist sein Widerstand groß.
An ihm liegt eine große, am Widerstand R eine kleinere Spannung von
weniger als 0,7 V. Bei Beleuchtung verringert sich der Widerstand des Fotowiderstandes.
An ihm fällt dann eine kleinere, am Widerstand eine größere
Spannung ab. Der Kollektorstrom wird eingeschaltet.