


Als Spannungsmesser verwendet man Drehspulmessgeräte und Dreheisenmessgeräte.
Bei Drehspulmessgeräten befindet
sich eine drehbar gelagerte kleine Spule in dem Magnetfeld eines Permanentmagneten.
Mit dieser Spule ist ein Zeiger verbunden. Wird die kleine Spule von einem
Strom durchflossen, so wird sie selbst zum Magneten und tritt mit dem
Magnetfeld des Permanentmagneten in Wechselwirkung. Je größer
die Spannung an der Spule ist, desto größer ist die Stromstärke
und damit das entstehende Magnetfeld und desto stärker ist auch die
Auslenkung der Spule und damit des Zeigers (Bild 3). Genutzt wird also
die magnetische Wirkung des elektrischen Stromes.
Bei Dreheisenmessgeräten, auch Weicheisenmessgeräte genannt, befindet sich in einer Spule ein fest stehendes Eisenblättchen und ein mit der Achse und dem Zeiger verbundenes drehbares Eisenblättchen (Bild 4). Fließt Strom durch die Spule, so werden die beiden Eisenblättchen gleichsinnig magnetisiert und stoßen einander ab. Die Abstoßung und damit der Ausschlag des Zeigers ist umso größer, je größer die Spannung und damit die Stromstärke durch die Spule ist. Genutzt wird also die magnetische Wirkung des elektrischen Stromes.
Heute verwendet man meist Vielfachmessgeräte, mit denen man Spannung oder Stromstärke messen kann (Bild 1). Vielfachmessgeräte sind häufig Drehspulmessgeräte, bei denen man den Messbereich verändern kann und die sowohl für die Messung von Gleichspannung als auch für die Messung von Wechselspannung geeignet sind.
Verwendet man für die Spannungsmessung ein Vielfachmessgerät, dann sollte man folgende Schritte einhalten:
Lies die Spannung ab! Beachte dabei, dass der eingestellte Messbereich den Höchstwert der Skala angibt.