

Ein drittes Beispiel zeigt Bild 3: Der Künstler M. C. ESCHER stellt hier dar, dass fallendes Wasser ein Wasserrad in Bewegung hält. Dann fließt das Wasser wieder bis zu dem Punkt, von dem aus es herabfällt. Die Anordnung wäre damit ständig in Bewegung. Bei diesem Beispiel wird ein optischer Effekt genutzt.
Alle diese Anordnungen funktionieren nicht. Sie widersprechen dem Energieerhaltungssatz. Deshalb erklärten bereits im Jahre 1775 die Pariser Akademie der Wissenschaften und die Royal Society in London als die damals weltweit führenden wissenschaftlichen Einrichtungen, dass sie keinen Vorschlag für ein Perpetuum mobile mehr prüfen werden. Trotzdem hat es auch danach noch viele Versuche gegeben, ein Perpetuum mobile zu konstruieren.
Perpetuum mobile 1. und 2. Art
In der Physik wird das oben beschriebene Perpetuum mobile auch als Perpetuum
mobile 1. Art bezeichnet. Davon unterscheiden die Physiker ein Perpetuum
mobile 2. Art. Das ist eine Maschine, die es gestattet, beliebige
Energieformen ohne Verluste ineinander umzuwandeln. Auch ein solches Perpetuum
mobile ist nicht möglich. Man kann also z. B. auch keine Maschine
konstruieren, die nichts weiter bewirkt als das Heben einer Last bei gleichzeitiger
Verringerung der thermischen Energie eines Wärmereservoirs. Thermische
Energie kann nicht vollständig in mechanische Arbeit umgewandelt
werden. Das würde dem 2. Hauptsatz der Wärmelehre widersprechen.