

Lärm ist heute eine erhebliche
Umweltbelastung, die auch
zu gesundheitlichen Schäden führen kann. Lautstärken
über 85 dB sind schädlich. Wesentlichen Anteil an der Lärmbelästigung
hat der Fahrzeugverkehr. Die explosionsartige Verbrennung von Benzin oder
Dieselkraftstoff im Zylinder des Motors ist mit einer starken Geräuschentwicklung
verbunden. Durch Schalldämpfer kann der Lärm, den ein Fahrzeug
im Betrieb verursacht, verringert werden. Schalldämpfer sind für
alle Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren gesetzlich vorgeschrieben.
Aufbau und Wirkungsweise eines Schalldämpfers
Bild 2 zeigt den Aufbau eines Schalldämpfers.
Er besteht im Wesentlichen aus mehreren Kammern, die mit Stahl- oder Glaswolle
ausgefüllt sind. Durch kleine Öffnungen strömen die Verbrennungsgase
in diese Kammern. Für die Wirkungsweise
gilt: Die im Motor bei der Verbrennung des Kraftstoffs entstehenden Geräusche
werden mit den Verbrennungsgasen in die Kammern des Schalldämpfers
geleitet. Dort wird ein erheblicher Teil des Schalls durch die Stahl-
oder Glaswolle absorbiert (aufgenommen). Aus energetischer Sicht wird
Energie des Schalls in thermische Energie umgewandelt. Damit wird ein
Teil des Schalls "vernichtet" und damit der bei der Verbrennung
von Kraftstoff entstehende Schall gedämpft.
Schalldämpfer sind nur eine Möglichkeit, die Geräusche bei Fahrzeugen zu begrenzen. Weitere Möglichkeiten bestehen darin,
Für Fahrzeuge sind Grenzwerte
festgelegt, die nicht überschritten werden dürfen (Bild 3).
Diese Regelung gilt für Neufahrzeuge. Bei älteren Fahrzeugen
tritt nicht selten der Effekt auf, dass andere Fahrzeugteile mitschwingen
und so die Geräuschentwicklung gesteigert wird.