

Reihenschaltung (unverzweigter Stromkreis)
Bei einer Reihenschaltung
von Bauelementen verteilt sich die Gesamtspannung
auf die einzelnen Bauelemente (Bild 2). Die Gesamtspannung ist gleich
der Summe der Teilspannungen.
Es gilt also:

Der Betrag der Teilspannung, der am einzelnen Bauelement
anliegt, hängt vom elektrischen Widerstand des Bauelements ab. Das
ergibt sich daraus, dass die Stromstärke in einem unverzweigten Stromkreis
konstant ist und nach dem ohmschen Gesetz bei I
= konstant
ist.
Das bedeutet: Am Bauelement mit dem größeren
elektrischen Widerstand liegt die größere Spannung.
Sind zwei Bauelemente mit den Widerständen
in Reihe geschaltet, so verhalten sich die Teilspannungen
wie die elektrischen Widerstände. Es gilt:

Diese Gleichung bezeichnet man auch als Spannungsteilerregel.
Werden elektrische Quellen in Reihe geschaltet, so addieren sich die
Spannungen der einzelnen Quellen zur Gesamtspannung. Schaltet man z. B.
drei Monozellen mit einer Spannung von jeweils 1,5 V hintereinander, so
beträgt die Gesamtspannung 4,5 V.
Parallelschaltung (verzweigter Stromkreis)
Bei einer Parallelschaltung
von Bauelementen ist die Spannung an allen diesen Bauelementen gleich
groß. Es gilt:

Deshalb sind z. B. auch die Geräte im Haushalt parallel geschaltet. Damit ist gesichert, dass an jedem der Geräte bzw. an jeder Glühlampe die Betriebsspannung von 230 V liegt.