Ein Tauchsieder
besitzt einen hohen ohmschen
Widerstand
und wandelt deshalb große Mengen
elektrische
Energie in
Wärme um. Neben einem
hochohmigen, meist wendelförmig gebogenen Widerstandsteil, besteht
ein Tauchsieder nur noch aus einem isolierten Griff und einem Stromanschluss.
Tauchsieder dürfen nur eingeschaltet werden, wenn die
Heizwendel
vollständig von Wasser umgeben ist. Die Wärmeabgabe des Tauchsieders
bewirkt die Temperaturerhöhung des Wassers. Obwohl Tauchsieder hochwertige
elektrische Energie in geringwertige thermische Energie umwandeln, besitzen
sie auch einen wesentlichen Vorteil. Während bei einem herkömmlichen
Herd ein großer Teil der Wärme durch Wärmeströmung
und die eigentlich überflüssige Erhitzung des Wassergefäßes
verloren geht, wird die Wärme bei einem Tauchsieder sehr direkt an
das Wasser übertragen. Daher sollte man Tauchsieder oder die mit ihnen
verwandten
Wassererhitzer möglichst
immer dann einsetzen, wenn man das Wasser andernfalls auch nur auf einem
Elektroherd zum Sieden bringen würde.