

Ultraviolettstrahlung
(UV-Strahlung) besitzt etwa eine Frequenz von
Hz
bis
Hz. Obwohl
sie kurzwelliger und somit energiereicher als sichtbares Licht ist, besitzen
beide Strahlungsarten eine Reihe von ähnlichen Eigenschaften. UV-Strahlung
wird auch auf ähnlicher Weise wie Licht erzeugt. UV-Strahler sind neben
der Sonne entweder spezielle Gasdrucklampen
oder auf hohe Glühtemperaturen erhitze Körper.
Viele chemische Elemente, die man in Gasröhren durch Anlegen einer hohen Spannung zum Leuchten anregen kann, senden nicht nur Spektrallinien im Bereich des sichtbaren Lichtes, sondern auch im Bereich der UV-Strahlung aus. Zu diesen Elementen zählt vor allem das häufig als UV-Quelle genutzt Quecksilber, aber auch Wasserstoff und verschiedene Edelgase sind von Bedeutung.
Für technische Anwendungen bedient man sich vor allem der sogenannten
Hoch- und Höchstdruckröhren. Auch hier zählt die Quecksilberhöchstdampfdrucklampe
zu den bevorzugten UV-Strahlern (Bild 1). Dabei nutzt man folgenden physikalischen
Effekt: Unter sehr hohem Druck und bei relativ großen Dichten beginnen
die sehr scharf begrenzten und schmalen Spektrallinien allmählich
zu verwaschen und sich zu verbreitern. Auf diese Weise kann man in Höchstdrucklampen
relativ ausgedehnte Wellenlängengebiete mit einem kontinuierlichen
UV-Spektrum erzeugen.
Auch mithilfe von speziellen Leuchtstofflampen
kann man UV-Strahlung erzeugen. Solche röhrenförmigen Leuchtstofflampen
werden z. B. bevorzugt in Solarien zur Ganzkörperbestrahlung verwendet.
Im Unterschied zu den Quecksilbersdampflampen sind es Niederdrucklampen
(Bild 2).
Ähnlich den Vorgängen in Gasentladungsröhren sind die physikalischen
Prozesse in einem Lichtbogen . Daher
entsteht auch z.B. beim Lichtbogenschweißen UV-Strahlung. Da UV-Strahlung
schädliche Wirkungen auf das menschliche Auge ausüben kann,
darf man niemals ungeschützt über längere Zeit in einen
Lichtbogen blicken. Eine Schweißerbrille muss neben der Lichtschwächung
auch als UV-Filter wirksam sein.