


wobei Q die Ladung des Körpers oder Teilchens
und E die Feldstärke
im betreffenden Punkt ist. Arbeit im homogenen
elektrischen Feld
In einem homogenen elektrischen Feld ist die Feldkraft konstant. Für
die verrichtete mechanische Arbeit gilt unter der Voraussetzung einer
konstanten Kraft in Wegrichtung:
Dabei ist zu beachten, dass die Arbeit nur vom Anfangs-
und Endpunkt der Bewegung im elektrischen Feld abhängig ist, nicht
aber vom Weg, der zwischen Anfangs- und Endpunkt zurückgelegt wird.
In einem beliebigen Feld ist die Feldkraft nicht konstant, die Arbeit
kann demzufolge nicht in der genannten einfachen Weise berechnet werden.
Liegt ein Radialfeld vor (Bild
2), dann ist eine Berechnung folgendermaßen möglich: Ausgangspunkt
ist die allgemeine Definition der Arbeit in der Form:
Auch in diesem Falle ist die Arbeit nur vom Anfangs- und Endpunkt und
nicht vom Weg abhängig, der zwischen diesen beiden Punkten zurückgelegt
wird.
Energie im elektrischen
Feld
Betrachtet wird hier vorrangig die Energie von geladenen Körpern
oder Teilchen im Feld, die nicht mit der Feldenergie,
also der im elektrischen Feld gespeicherten Energie, verwechselt werden
darf.
Wird an geladenen Körpern oder Teilchen mechanische Arbeit verrichtet,
so ändert sich ihre Energie. Dabei gilt für den Zusammenhang
zwischen Arbeit und Energie der allgemeine Zusammenhang
.
Betrachtet man einen geladenen Körper oder ein geladenes Teilchen
im homogenen elektrischen Feld (Bild 3) und geht man davon aus, dass die
Anfangsenergie null ist, dann erhält man bei der Bewegung zwischen
zwei Punkte, zwischen denen die Spannung U
besteht:
Beträgt die Spannung 1 V, so hätte ein Elektron (oder ein Proton)
nach Durchlaufen dieser Spannung eine Energie von:
Das entspricht genau einem Elektronenvolt
(1 eV).
Im beschriebenen Fall wird durch das Feld Arbeit verrichtet. Der geladene
Körper bzw. das geladenen Teilchen hat dann kinetische
Energie. Nach dem Energieerhaltungssatz verringert sich die Feldenergie
um diesen Betrag.