
Wissenschaftliche Tätigkeit
Im wissenschaftlichen Bereich beschäftigte sich BREWSTER vor allem
mit optischen Problemen. So führte er Untersuchungen zur Reflexion,
Absorption und Polarisation
von Licht durch. Er beschäftigte sich auch mit der Interferenz
des Lichtes und mit Fluoreszenz,
erfand 1816 das Kaleidoskop, 1834 ein Polarimeter und 1836 das dioptrische
Stereoskop.
Bei Untersuchungen zur Doppelbrechung von Kristallen fand BREWSTER den Pleochronismus (Verschiedenfarbigkeit bei absorbierenden doppelbrechenden Kristallen bei Änderung der Durchstrahlungsrichtung oder bei Änderung der Schwingungsrichtung des durchstrahlenden Lichtes) und die chromatische, d.h. von der Lichtfarbe abhängige Polarisation.
Verbunden ist sein Name vor allem mit einer wissenschaftlichen Leistung: BREWSTER erkannte, das reflektierte Licht genau dann linear polarisiert ist, wenn zwischen dem gebrochenen Strahl und dem reflektierten Strahl ein Winkel von 90° besteht (Bild 2). Dieses Gesetz wird ihm zu Ehren als brewstersches Gesetz bezeichnet. Für den Einfallswinkel, den brerwsterschen Winkel, gilt dann: