

Sekundärenergie
Sekundärenergie
ist die Energie, in die Primärenergie aus Gründen der Zweckmäßigkeit
umgewandelt wird. Sekundärenergie ist leichter zu transportieren,
zu verteilen, zu lagern und besser in für den Menschen zu nutzende
Energie umzuwandeln. Die betreffenden Energieträger nennt man Sekundärenergieträger.
So werden z. B. aus den Primärenergieträgern Steinkohle und
Braunkohle die Sekundärenergieträger Briketts (Bild 2), Koks
und Stadtgas hergestellt. Aus dem Primärenergieträger Erdöl
gewinnt man die Sekundärenergieträger Benzin, Dieselkraftstoff
und Heizöl. Aus den Primärenergieträgern Kohle, Erdöl,
Erdgas und Uranerz gewinnt man elektrische Energie und thermische Energie
(Fernwärme).
Die wichtigste Form der Sekundärenergie
ist die elektrische Energie, die
in Kraftwerken aus den verschiedensten Primärenergieträgern
gewonnen wird. Elektrische Energie kann sehr schnell und über große
Entfernungen transportiert und verteilt werden. Man kann sie relativ leicht
in Geräten, Maschinen und Anlagen in verschiedene Formen von Nutzenergie
umwandeln. Sie hat allerdings den Nachteil, dass sie nur in kleinen Mengen
gespeichert werden kann.
Nutzenergie
Nutzenergie ist diejenige
Energie, die vom Menschen für die unterschiedlichsten Zwecke unmittelbar
genutzt wird, z. B. zum Heizen oder Kochen, für die Beleuchtung oder
zum Betrieb von Maschinen. Das ist in der Regel eine Form von Sekundärenergie,
ausnahmsweise auch eine Form der Primärenergie.
Die Zusammenhänge zwischen Primärenergie, Sekundärenergie
und Nutzenergie sind in Bild 3 dargestellt.