
Eine gleichförmige geradlinige Bewegung eines Körpers liegt vor, wenn sich der Körper längs einer geraden Bahn ständig mit der gleichen Geschwindigkeit bewegt, wenn also gilt:

Bei einer solchen Bewegung sind also sowohl der Betrag
als auch die Richtung der Geschwindigkeit
konstant. Ein Beispiel für eine gleichförmige
Bewegung ist ein Zug, der mit einer konstanten Geschwindigkeit eine
gerade Strecke entlangfährt (Bild 1) Weitere Beispiele für gleichförmige
geradlinige Bewegungen sind die Bewegung eines Koffers auf einem Förderband,
die Bewegung einer stehenden Person auf einer Rolltreppe oder die Bewegung
eines auf gerader Strecke mit bestimmter Geschwindigkeit fliegenden Flugzeuges.
Eine gleichförmige geradlinige Bewegung lässt sich folgendermaßen
charakterisieren:

Alle genannten Zusammenhänge beziehen sich auf eine gleichförmige
Bewegung, bei der zum Zeitpunkt t = 0 der Anfangsweg
ebenfalls
null ist. Liegt ein von null verschiedener Anfangsweg
vor, so lautet das Weg-Zeit-Gesetz:
Der Graph im s-t-Diagramm wäre dann ebenfalls
eine Gerade, die die s-Achse beim Punkt
schneidet.