

Interferenz
von Licht am Doppelspalt
Schickt man kohärentes
Licht durch einen Doppelspalt
und bringt man dahinter einen Schirm an, so kann man auf dem Schirm ein
typisches Interferenzmuster
beobachten (Bild 1). Die Lage der Interferenzstreifen auf einem Schirm hängt
vom Spaltabstand, von der Wellenlänge und vom Abstand Doppelspalt-Schirm
ab. Es gilt:
Interferenz einzelner
Photonen
In analoger Weise können auch Interferenzexperimente
mit einzelnen Photonen durchgeführt werden. Ein einfacher Schirm
ist zur Registrierung der Photonen aber nicht geeignet, weil man einzelne
Photonen mit den Augen nicht wahrnehmen kann. Eine Lichtsinneszelle im
Auge reagiert erst ab etwa 5 Photonen. Man verwendet deshalb spezielle
Halbleiterbauelemente. In ihnen wird durch ein Photon ein Elektronen-Loch-Paar
hervorgerufen. Durch Verstärkung kann daraus ein messbarer Stromimpuls
erzeugt werden. Ein solches Halbleiterbauelement wirkt also als Photonendetektor.
Baut man viele solcher Halbleiterbauelemente zusammen, so erhält
man ein Feld von Photonendetektoren. Das wird in der Physik auch als CCD-Array
bezeichnet, abgeleitet von der englischen Bezeichnung Charge-Compled-Device
(ladungsgekoppeltes Halbleiterbauelement). Schickt man einzelne Photonen
durch einen Doppelspalt, so kann man die Auftrefforte der einzelnen Photonen
registrieren, so wie das in Bild 2 dargestellt ist.