Physikalische Felder im Vergleich
Elektrische
Felder, magnetische Felder und Gravitationsfelder existieren außerhalb
und unabhängig von unserem Bewusstsein. Sie sind neben den Stoffen
eine Form der Materie. Bei diesen
drei Arten von Feldern gibt es viele Gemeinsamkeiten, aber auch deutliche
Unterschiede. Sie werden in den nachfolgenden Übersichten deutlich
gemacht. Wir beschränken uns dabei auf konstante elektrische Felder
(elektrostatische Felder),
konstante Magnetfelder (magnetostatische
Felder) und Gravitationsfelder.
Allgemein gilt für alle drei Arten von Feldern:
- Die Felder bewegen sich mit den Körpern, von
denen sie ausgehen oder zwischen denen sie bestehen. Bewegen sich diese
Körper beschleunigt, dann liegt allerdings kein statisches Feld
mehr vor.
- Änderungen im Feld breiten sich immer mit
Lichtgeschwindigkeit
aus.
- Feldern kann eine Energie und damit auch eine Masse
zugeordnet werden. Sie besitzen aber keine Ruhemasse.
- Felder einer Art überlagern sich. Es gilt
für sie das Superpositionsprinzip.
Die Wirkung auf einen Körper ergibt sich als Resultierende aus
der Wirkung der verschiedenen Felder einer Art. So kann z.B. auf einen
Satelliten das Gravitationsfeld der Erde und des Mondes wirken. Aus
den Einzelwirkungen ergibt sich eine resultierende Wirkung (Resultierende
der Gravitationskräfte).
- Felder unterschiedlicher Art durchdringen sich
ungestört. An einer bestimmten Stelle des Raumes kann also sowohl
ein elektrisches als auch ein magnetisches und ein Gravitationsfeld
existieren.
- Körper werden von Feldern durchdrungen. Elektrische
und magnetische Felder werden aber durch bestimmte Stoffe abgeschirmt.
In der nachfolgenden Übersicht
sind einige charakteristische Merkmale der drei Arten von Feldern dargestellt.

Eine quantitative
Beschreibung von Feldern kann mithilfe von Feldgrößen
erfolgen. Die wichtigsten Größen sind nachfolgend zusammengestellt.
Dabei werden auch Ähnlichkeiten in den mathematischen Strukturen
deutlich.
