

Vor allem im Bereich der Elektrizitätslehre und der Elektrotechnik werden zur anschaulichen und effektiven Darstellung Schaltzeichen und Sinnbilder verwendet. Sinnbilder verwendet man vor allem zur Darstellung von Geräten und Anlagen. Eine besondere Form der Sinnbilder sind Blockschaltbilder.
Schaltzeichen
Schaltzeichen nutzt man
vorrangig zur Darstellung einzelner Bauelemente,
z.B. für Widerstände, Kondensatoren, Dioden, Gleichrichter,
in Schaltbildern.
Damit kann man Schaltungen
unterschiedlichster Art übersichtlich darstellen. In Bild 2 ist ein
Überblick über gebräuchliche Schaltzeichen gegeben. Dabei
ist zu beachten, dass man in der Literatur teilweise auch davon abweichende
Varianten findet. Insbesondere wird bei Dioden und Transistoren mitunter
auf den Kreis verzichtet.
Sinnbilder
Sinnbilder sind eng mit Schaltbildern
verwandt, dienen aber im Unterschied zu Schaltbildern meist der Darstellung
etwas komplexerer Geräte oder Anlagen. In Bild 3 sind einige Beispiele
für Sinnbilder dargestellt. Aus einem Sinnbild kann nur eine Aussage
über den Zweck des betreffenden Gerätes, nicht aber über
seinen Aufbau entnommen werden. So ist z.B. bei einem Verstärker
nur von Interesse, dass er eine bestimmte Größe, etwa die Leistung,
verstärkt. Nicht erkennbar ist, ob es sich um einen Röhrenverstärker,
einen Transistorverstärker oder einen Verstärker mit mehreren
Verstärkerstufen handelt.
Blockschaltbilder
Blockschaltbilder dienen
zumeist der Darstellung komplexer Anlagen, wobei in der Regel nur die
für die Funktionsweise wichtigsten Teile als black box dargestellt
werden. Bild 4 zeigt dafür ein Beispiel. Der Vorteil solcher Darstellungen
besteht darin, dass man komplexe Anlagen in übersichtlicher und damit
gut überschaubarer Weise darstellen kann. Auf technische Einzelheiten
ihres Aufbaus wird dabei verzichtet. Damit entstehen allerdings auch nicht
selten falsche Vorstellungen von der Kompliziertheit und Komplexität
solcher Anlagen.