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a)
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zur Anzeige,
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um Einschaltvorgänge
oder Umschaltvorgänge
(Ausschaltvorgänge) auszulösen.
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Bild 2 zeigt eine Black-Box-Darstellung eines Sensors. Sensoren werden in der Produktion zur automatischen und kontinuierlichen Erfassung von Zustandswerten, aber auch in der Überwachungs- und Sicherungstechnik umfassend eingesetzt. Sie sind im Prinzip Schnittstellen zwischen Prozessen und ihrer elektrischen Kontrolle und Beeinflussung.
Die Sensoren werden in der Regel nach ihrer Eingangsgröße
bezeichnet.
Typische Eingangsgrößen sind: Temperatur, Beleuchtungsstärke
(Licht), Kraft, Schall, Feuchte, magnetische Feldgrößen, Geschwindigkeit.
Innerhalb jeder Gruppe gibt es ein breites Spektrum, aus dem immer nur
einige besonders wichtige Formen dargestellt werden.
Temperatursensoren
Temperatursensoren
beruhen auf der Ausnutzung der Änderung des elektrischen Widerstandes
eines Leiters oder Halbleiters (Thermistors)
mit der Temperatur. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten: Der Widerstand
nimmt mit der Temperatur zu oder ab.
Die Entwicklung der Halbleitertechnologie brachte Temperaturmessfühler
hervor, die neben einer hohen Empfindlichkeit und einer geringen Reaktionszeit
auch über einen relativ breiten Temperaturbereich einsetzbar sind.
Entscheidend an dieser Entwicklung ist jedoch die in einigen Anwenderschaltungen
bereits integrierte Signalformung: Sie liefern entweder ein zur Temperatur
proportionales analoges Signal mit linearem Verlauf oder ein digitales
Ausgangssignal.
Bild 3 zeigt eine Brückenschaltung,
mit deren Hilfe eine Temperaturänderung zu einem elektrischen Ausgangssignal
gewandelt wird.
Mit Hilfe des Trimmers R2 wird für eine Normtemperatur (meist 0 °C
oder 25 °C) Brückengleichgewicht eingestellt, d.h. in P1 und
P2 wird das gleiche Potenzial erzeugt, sodass der über das Messgerät
fließende Brückenstrom null ist. Ändert sich nun die Temperatur,
so ändert R1 seinen Widerstand, P1 und P2 haben nicht mehr gleiches
Potenzial, es fließt ein Strom über das Messinstrument. Bei
entsprechender Eichung kann hier die Temperatur direkt abgelesen werden.
Diese sehr einfache Schaltung muss jedoch beim Austausch des Widerstandes
R1 (z.B. nach einem Defekt) aufwändig neu geeicht werden.
Wesentlich besser ist dagegen eine Anordnung, die das temperaturabhängige
Bauelement mit einem Differenzverstärker
koppelt. Bild 4 zeigt die Struktur einer derartigen Schaltung.
Eine Konstantstromquelle versorgt den Messwiderstand über ein Adernpaar
mit einem konstanten Strom (meist zur Vermeidung einer störenden
Eigenerwärmung < 5mA). Über ein zweites Adernpaar wird er
hochohmig mit dem Eingang eines Differenzverstärkers verbunden. Die
sich mit einer Temperaturänderung einstellende Widerstandsänderung
führt wegen des konstanten Stroms zu einer Spannungsänderung,
die der Widerstandsänderung direkt proportional ist.
Als Messwiderstände werden solche aus Nickel bzw. Platin eingesetzt.
Für die Normtemperatur 0 °C gibt es aus Nickel den Ni100, der
für Messungen von -60 °C bis + 180 °C geeignet ist und bei
0 °C den Wert 100 Ohm besitzt.
Besser geeignet, wen auch teuerer, ist freilich Platin. Hier gibt es Pt100, Pt500 und Pt1000. Der erfassbare Temperaturbereich geht z.B. für den Pt100 von -200 °C bis +800 °C. Derartige Platin-Temperatur-Sensoren gibt es für viele Einsatzbereiche und Temperaturintervalle. Sie werden meist in Dünnschichttechnik (auf ein Trägermaterial aufgedampfte Platinbahn) hergestellt.
Unter den vielen Temperatursensoren seien noch zwei auf der Basis integrierter
Halbleiterstrukturen hervorgehoben: Der Sensor AD 592 AN ist eine hochpräzise
temperaturabhängige Stromquelle, deren Ausgangsstrom in Mikroampere
genau den Wert der Temperatur in K liefert. So ergibt sich z.B. für
25 °C der Strom 298,2 Mikroampere und für 0 °C gerade 273,2
Mikroampere. Dieser Sensor kann für Temperaturen zwischen -25 °C
und +105 °C eingesetzt werden.
Dagegen ist der SMT 160-30 ein Temperatursensor mit integriertem A/D-Wandler.
Am Ausgang wird ein pulsbreitenmoduliertes Rechtecksignal erzeugt. Das
Tastverhältnis Impulsdauer zu Schwingungsdauer ist der Temperatur
direkt proportional. Die Frequenz variiert zwischen 1 kHz und 4 kHz.
Optische Sensoren
Eine große Gruppe von Sensoren sind optische
Sensoren. Bild 5 gibt dazu
einen Überblick. Solche Sensoren reagieren auf Lichteinfall mit dem
sogenannten "lichtelektrischen Effekt".
Darunter versteht man die Aufnahme der Photonenenergie durch die Elektronen
des beleuchteten Stoffes. Dabei gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten:
a) Nach der Energieaufnahme verlassen die Elektronen das beleuchtete Material
(äußerer
lichtelektrischer Effekt).
b) Nach der Energieaufnahme verbleiben die Elektronen im beleuchteten
Material (innerer
lichtelektrischer Effekt), sie verändern sein elektrisches Verhalten.
Große praktische Bedeutung haben vor allem die auf Halbleiterbasis
arbeitenden optischen Sensoren, zu denen Fotowiderstände, Fotodioden
und Fototransistoren gehören.
Fotowiderstände:
Sie ändern mit Veränderung der Beleuchtung ihren Widerstand.
Dessen Änderung erfolgt mit einer gewissen Trägheit, sodass
sie nur für relativ langsame Prozesse eingesetzt werden können.
Ihr Verhalten ist unabhängig von der Polarität der angelegten
Spannung. Sie können je nach Material bei Lichteinfall ihren Widerstand
vergrößern oder verkleinern. Ein bedeutender Vorteil der Fotowiderstände
liegt in ihrer großen Spannungsfestigkeit. Je nach Typ können
sie an Betriebsspannungen bis 300 V angeschlossen werden. Bild 6 zeigt
stark vereinfacht einen Dämmerungsschalter,
wie er etwa in ähnlicher Form in der Hausnummernbeleuchtung genutzt
wird. Wird die Helligkeit zu klein, so wird der Widerstandswert des Fotowiderstandes
so groß, dass die Spannung zwischen Emitter und Basis des T1 unter
0,7 V fällt, er sperrt. Damit wird seine Kollektorspannung so hoch,
dass T2 durchgesteuert wird, das Relais zieht an, der Lampenkreis wird
geschlossen. Erst wenn in den Morgenstunden die Helligkeit wieder hoch
genug ist, wird T1 durchgesteuert, somit erhält sein Kollektor die
Sättigungsspannung von etwa 0,2 V, was nicht zum Durchsteuern von
T2 ausreicht, das Relais öffnet. Infolge der dabei entstehenden Selbstinduktionsspannung
würde T2 eine so hohe Spannung zwischen Emitter und Kollektor bekommen,
die ihn zerstören würde. Die parallel zum Relais liegende Diode
verhindert den Aufbau einer hohen Selbstinduktionsspannung, denn sie ist
für diese in Flussrichtung gepolt, baut sie also im Moment ihrer
Entstehung ab (Freilaufdiode).
Da die Fotowiderstände - wie bereits erwähnt - über eine
gewisse Trägheit in ihrer Werteänderung verfügen, reagiert
die Anordnung nicht auf kurzfristige Helligkeitsänderungen, wie sie
etwa in Gewittern durch Blitze auftreten können.
Fotodiode und
Fototransistor:
Durch spezielle konstruktive Gestaltung eines pn-Übergangs ist es
möglich, dass in die Sperrschicht Licht eindringen kann. Dadurch
wird die Eigenleitung verstärkt. Die in Sperrrichtung betriebene
Diode liefert einen höheren Sperrstrom. Schaltet man eine derartige
Diode in Sperrrichtung mit einem Festwiderstand in Reihe, so entsteht
ein helligkeitsabhängiger Spannungsteiler.
Bei geeigneter Dimensionierung kann er zur Erzeugung einer Basisspannung
eines Transistors eingesetzt werden. Je nach Lage der Diode im Spannungsteiler
kann der Transistor bei Lichteinfall gesperrt oder durchgesteuert werden.
Bild 7 zeigt eine Realisierung, für die der Transistor bei Lichteinfall
gesperrt wird.
Als mögliche Einsatzgebiete hat man Lichtschranken
auf Infrarotbasis bzw. Bewegungsmelder,
die auf Wärmestrahlung ansprechen.
Der Fototransistor kann als eine Integration aus einer Fotodiode und einem
Transistor vorgestellt werden. Wegen der dadurch erzielten Verstärkung
des Diodenstroms ist er 100 bis 500 mal empfindlicher als die Fotodiode.
Wegen seiner internen Kapazitäten ist aber die erreichbare Schaltfrequenz
kleiner als die der Dioden. Der Basisanschluss wird bei vielen Typen nicht
herausgeführt. Bei einer Drehzahlmessung werden die am Ausgang A
des Operationsverstärkers entstehenden L-H- oder H-L-Übergänge
einem Zähler zugeführt, der nach einer festen Zeit (1 s bzw.
1 min) wieder zurückgesetzt wird. Hat die vor dem Transistor rotierende
Scheibe genau eine lichtdurchlässige Öffnung, gibt der Zählerstand
die Umdrehungen je Sekunde bzw. je Minute an.
Auch digitale integrierte Schaltkreise können durch einen Fototransistor
direkt angesteuert werden und liefern L- und H-Pegel. Als Vertreter einer
derartigen Kategorie sei der programmierbare Licht-Frequenz-Wandler TSL230
genannt.
Kraftsensoren:
Es sind Anordnungen, die während einer Krafteinwirkung (Druckeinwirkung)
ein elektrisches Signal liefern. Dabei werden zwei Methoden am häufigsten
genutzt:
a) die Widerstandsänderung infolge der Krafteinwirkung auf ein speziell
geformtes Leiter- oder Halbleiterstück,
b) der piezoelektrische
Effekt, der auf Kristalloberflächen
nach Einwirkung von Druck- oder Zugkräften eine elektrische Aufladung
liefert, also eine Spannung erzeugt.
Der typische Vertreter der Klasse a) ist der Dehnungsmessstreifen
(DMS). Er wandelt eine durch Kräfte
verursachte Längenänderung
in
eine dazu proportionale Widerstandsänderung
um.
Auf dieser Basis konstruiert man Messwertaufnehmer zur Messung von Kräften
(sowohl Zug als auch Druck) im Bereich von Millinewton bis zu vielen hundert
Meganewton. Speziell geformte Aufnehmer können Gas- und Flüssigkeitsdruckwerte
zwischen 1 bar und 2 kbar erfassen.
Die DMS ähneln vom äußeren Aufbau den Thermowiderständen in Dünnschichttechnik (Bild 9). Natürlich ist hier das Substrat ein elastischer Werkstoff, der auf das Messobjekt geklebt wird. Das elektrisch leitende Material ist ein Konstantandraht mit einer Dicke von 20 - 30 Mikrometern bzw. ein Halbleiterwerkstoff (Si mit einer Schichtdicke von etwa 15 Mikrometern). Es werden aber auch durch Ätzen aus Metallfolien mäanderförmige Streifen, die beidseitig durch Kunststofffolie geschützt sind, eingesetzt.
Für die Widerstandsänderungen durch Längenänderung
gilt: 
Für metallische Werkstoffe ist k = konstant
und liegt zwischen 2 und 3. Die Kennlinie
ist für Metalle linear, nicht aber für Halbleiterwerkstoffe.
ist die Dehnung
des Werkstoffes innerhalb seines elastischen Bereichs. Für p-Si liegt
k zwischen 110 und 130, für n-Si zwischen -80 und -110.
Die auf der Basis des piezoelektrischen Effekts vollzogene Kraftmessung
erfordert grundsätzlich den Einsatz von Verstärkern mit extrem
hochohmigem Eingang. Diese sind in das Messmodul integriert.
Schallsensoren:
Sie werden im Tonfrequenzbereich als Mikrofone
bezeichnet. Schallsensoren arbeiten letztlich auf der Grundlage der Messung
des Schalldrucks. Für den hohen Ultraschallbereich werden piezoelektrische
Effekte genutzt.