
Reihenschaltung (unverzweigter Stromkreis)
Bei einer Reihenschaltung
von Bauelementen ist die Stromstärke an allen Stellen gleich
groß (Bild 2). Die Stromstärke lässt sich mit einem Wasserstromkreis
vergleichen, in dem ebenfalls die Wasserstromstärke überall
gleich groß ist. Es gilt:

Mithilfe der nebenstehenden Simulation 1 lassen sich zur Reihenschaltung von zwei Widerständen die unterschiedlichsten Berechnungen durchführen.
Parallelschaltung (verzweigter Stromkreis)
Bei einer Parallelschaltung
von Bauelementen verteilt sich die elektrische Stromstärke ähnlich
wie bei einem Wasserstromkreis auf die einzelnen Zweige (Bild 3). Die
Gesamtstromstärke
ist gleich der Summe der Teilstromstärken.
Es gilt:

Die Teilstromstärke, die durch den jeweiligen Zweig fließt,
hängt vom elektrischen Widerstand in diesem Zweig ab. Das ergibt
sich daraus, dass die Spannung in einem verzweigten Stromkreis konstant
ist und nach dem ohmschen Gesetz bei
ist.
Sind zwei Bauelemente mit den Widerständen
parallel geschaltet, so verhalten sich die Teilstromstärken
umgekehrt proportional wie die elektrischen Widerstände. Es gilt:

Diese Gleichung bezeichnet man auch als Stromteilerregel.