

Das
Wesen der Temperaturstrahlung
Körper mit einer höheren Temperatur als ihre Umgebung können
ihre Energie auf verschiedene Weise abgeben:
Unter Temperaturstrahlung versteht man die elektromagnetische Strahlung, die ein Körper aufgrund seiner Temperatur an seine Umgebung abgibt.
Die Hauptbereiche der Temperaturstrahlung
Entsprechend ihrer Wahrnehmung durch den Menschen und ihrer Wirkungen
auf ihn unterscheidet man meist zwischen dem infraroten, sichtbaren und
ultravioletten Licht. Die Wellenlängen
und Frequenzen für diese
wichtigsten Bereiche der Temperaturstrahlung sind in Bild 2 genannt. Dabei
ist zu beachten, dass die Wellenlängenbereiche und damit auch die
Frequenzbereiche in der Literatur teilweise unterschiedlich angegeben
werden. Grundsätzlich kann sich die Temperaturstrahlung eines Körpers
auch aus weiteren Wellenlängenbereichen zusammensetzen.
Eigenschaften der
Temperaturstrahlung
Als Maß für die Stärke der Temperaturstrahlung eines Körpers
wird entweder ihre Strahlungsleistung
P in Watt oder ihre Intensität
I als Strahlungsleistung, die auf einen Quadratmeter
trifft, angegeben. Bei Sternen spricht man statt der Strahlungsleistung
auch von der Leuchtkraft.
Für die Temperaturstrahlung als elektromagnetische Strahlung
gilt:
Für die Reflexion von Temperaturstrahlung gilt das Reflexionsgesetz. Die Absorption von Temperaturstrahlung führt aufgrund des Energieerhaltungssatzes zu einer Erwärmung des betreffenden Körpers. Ist ein Körper hinreichend dünn, so kann ein Teil der Strahlung den Körper durchdringen. Wie viel Strahlung von einem Körper reflektiert, absorbiert oder hindurchgelassen wird, hängt ab
Zur genaueren Beschreibung nutzt man die folgenden physikalischen Größen:
Reflexionsgrad r :


Transmissionsgrad (Durchlässigkeit) d:

Nach dem Energieerhaltungssatz gilt für diese drei Größen die Beziehung:
r + a + d = 1