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Die Zeigerdarstellung
Wir betrachten zunächst den allgemeinen Fall einer Zeigerdarstellung
(Bild 2). Zum Vergleich ist das entsprechende y-t-Diagramm
mit angegeben. Dann gilt:
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Der Zeiger rotiert stets gleichförmig in mathematisch positivem Sinn, also entgegen der Uhrzeigerrichtung. Die Zeigerspitze durchläuft folglich die in Bild 1 hervorgehobenen Positionen 1, 2, 3, 4 und 5 nacheinander. |
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Die Länge des Zeigers
r ist gleich der Amplitude:
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Die Projektion des Zeigers auf eine vertikale Achse ist gleich der jeweiligen Elongation (Auslenkung). So hat z.B. der in Bild 2 dargestellte Zeiger zum gezeichneten Zeitpunkt t = 0 die Elongation y. In Stellung 2 wäre die Elongation maximal, in Stellung 3 null. |
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Eine vollständige
Schwingung entspricht einer vollständigen Drehung des Zeigers.
Zwischen dem Drehwinkel
und der Umlaufzeit besteht
damit folgender Zusammenhang:![]() |
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Der Phasenwinkel
zum Zeitpunkt t = 0 ist der Winkel . |
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Die Geschwindigkeit, mit der der Zeiger rotiert, muss gesondert angegeben werden. |
Eine vereinfachte
Zeigerdarstellung
In den Bildern 1 und 2 ist die Zeigerdarstellung immer in Kombination
mit einem y-t-Diagramm angegeben. Kennt man
das Prinzip der Zeigerdarstellung, dann kann man eine wesentlich einfachere
Möglichkeit wählen: Es wird lediglich der Zeiger in seiner Länge
und Lage dargestellt, so wie das in Bild 3 gezeichnet ist. Diese Darstellung
ist gewöhnungsbedürftig, aber sehr effektiv. Zum Vergleich ist
deshalb das entsprechende y-t-Diagramm mit
angegeben. Darauf könnte man aber verzichten. die Zeiger kann man
nebeneinander oder untereinander zeichnen.
Überlagerung
von Schwingungen in der Zeigerdarstellung
Überlagern sich zwei harmonische Schwingungen gleicher Frequenz,
so ergibt sich wieder eine harmonische Schwingung. Das Zeigerdiagramm
ermöglicht in einfacher Weise die Kennzeichnung der resultierenden
harmonischen Schwingung (Bild 4):
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Die Amplitude der resultierenden Schwingung ergibt sich durch vektorielle Addition der Zeiger der Einzelschwingungen. |
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Ebenfalls ablesen kann
man die Phasenlage der Schwingungen zueinander. Der Winkel zwischen
den Zeigern
ist gleich der Phasendifferenz
zwischen den Einzelschwingungen. Die Phasenlage
des resultierenden Zeigers r kann auch
abgelesen werden. |
Aus dieser Betrachtung ergeben sich auch sofort zwei Spezialfälle:
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Bei gleicher Länge der Zeiger (gleicher Amplitude) und gleicher Phasenlage ergibt sich als resultierende Schwingung eine, die die doppelte Amplitude und die gleiche Phasenlage hat. |
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Bei gleicher Länge der Zeiger und einer Phasendifferenz von 180° ist die Amplitude der resultierenden Schwingung null. Die Schwingungen löschen sich aus. |
Sind die Frequenzen von zwei Schwingungen unterschiedlich,
so rotieren die Zeiger mit unterschiedlicher Geschwindigkeit. Damit ändert
sich auch ihre Lage zueinander ständig. Genauere Informationen zu
diesem Fall einer Schwebung
sind unter dem Stichwort "Überlagerung
von Schwingungen" gegeben.